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Wappen der Gemeinde Bethenhausen

Am Beginn des Brahmetals, in einer flachen Mulde, die von einem Quellwasser durchflossen wird, dass sich etwa einen Kilometer talabwärts mit dem von Caasen herkommenden zur Brahme vereinigt, liegt Bethenhausen. Die nächste größere Stadt ist südlich Ronneburg, außerdem führt ein Verkehrsweg von Gera nach Meuselwitz durch das typische Straßendorf. Urkundlich wurde die Gemeinde erstmals 1364 als Bettenhusen erwähnt. Die Filialkirche zu Bethenhausen war eigentlich in den Zeiten des Papsttums nur eine sogenannte Messkapelle – ein Bethaus – woraus sich wahrscheinlich die Benennung des Ortes herschrieb. In der letzten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde dieses durch die jetzige Kirche ersetzt. In dem, der kleinen Kirche entsprechenden Türmchen, hängen zwar kleine, aber sehr wohlklingende Glocken, deren helle harmonischen Töne die Umgebung erbauen. Doch so klein der Ort auch erscheinen mag, gab es hier in früherer Zeit drei Rittergüter, daraus lässt sich schließen, dass schon damals bis zur Gegenwart Landwirtschaft betrieben wurde. In den letzten Jahren entstanden in Bethenhausen einige schmucke Wohnanlagen. Mit Recht können sich die hier lebenden ca. 270 Einwohner in dem mit einem reichen Baumbestand ausgestatteten Dorf wohlfühlen.